Mein Kletterblog

Alles über meine kleine Welt

Wieder hier Mai 13, 2008

Gespeichert unter: Klettern — highclimber @ 8:19

Ich melde mich heute wieder zurück, nach all den positiven Rückmeldungen zu meinen gewagten bis wirren Texten. Wieder hier, soll einfach zurück im WEB und andererseits zurück im Täle (Donautal) heißen.
Spektakulär wars nicht am Wochenende, da man besser nicht alles veröffentlicht, was man als Kletterer so im Täle tut. Ein paar 8er und eine 9- sind sehr schnell gefallen. Schön war das gute Bewegunggefühl, dass man im Donautal hat, wenn es funktioniert. Im Fränkischen oder Andernorts scheint es oft nur der Maximalstrom, der richtig fließen muss. Aber wenn es dann wieder nicht klappt ist es um so frustrierender. Meine Routentipps sind:

Brot und Spiele (Sehr angenehm sportlich, dankbar und luftig) und alle die Touren, für die man am Schreyfels nicht anstehen muss und nicht die erste Seillänge im Bruch verbringt.
Trotz allem scheint man das Alter zu spüren, da ich schon am 2. Tag mehr in der Hängematte als am Fels hing. Oder ich gewöhne mir die Faulheit gerade zu sehr an, dass braucht man aber auchmal.
Bis zum nächsten mal wenn es wieder mehr zum schreiben gibt.

 

Gipfel und Zweifel Juni 14, 2007

Gespeichert unter: Klettern — highclimber @ 1:01

Kenia Lebensstil
Allso jetzt melde ich mich zurück aus Afrika wo die Träume der Europäer wohnen, und umgekehr wohnen die Träume vieler Afrikaner in Europa, vor allem der von Wohlstand und Reichtum. Angefangen hat es mit Namen wie Livingston oder Mackinder, aufgehört hat es mit komischen Freizeitabenteurer wie mir. Aber das Klettern in Afrika hat auch mit Selbstüberschätzung und Dingen die man Zuhause nicht erleben kann zu tun. So ist gang und gebe in Afrika seinen Ersten und manchmal auch letzten Vier- oder häufiger Fünftausender zu besteigen. Die Dinge die man nicht Erleben kann sind weniger das Bergsteigen dass nur Mittel zum Zweck ist sondern viel mehr, die Lebensart der Afrikaner, ihre Weltanschauung und ihre Einstellung zu den Mizungus (Verrückten, Weißen). Weiße sind Millionäre und oft die einzige Geldquelle der Kenyaner, so werden sie auch behandelt. Immer gibt es den Versuch einem Europäer ein paar Kenia Shilling, anhand viel zu aggressiever Verkaufsstrategie, aus der Tasche zu ziehen. Unwirtlich erscheinen da die Versuche mit einer speziell für Touristen ausgebildeten Polizeitruppe den Kleinkriminellen auf den Leib zu rücken. Kriminalität gegen Touristen erscheint weniger dass Problem.

Klettererfahrungen mit der Angst umgehen
Aber Ende mit diesem Exkurs denn mein Zweifel beginnt mit der Angst. Der Höhenangst beim Klettern der Angst vor dem Versagen und der Angst schlechter zu sein als du schon gewesen bist. Genau dann merkst du dass du die Griffe zukrampfst und weit vor deiner Leistungsgrenze abschmierst. Beim Bouldern passiert dass vielen nicht deshalb mögen sie es. Aber ist Klettern nicht Grenzen austesten, geht es nicht darum sich selbst zu übertreffen? Vor allem geht es darum sich selbst unter kontrolle zu bringen. Dass über ich bestimmen zu lassen und das ängstliche es wegzuschalten, auszublenden. Dass geschiet in dem man es nicht krampfhaft versucht sondern Spass bei der Sache hat. Und nach dem Motto sollte man Klettern oder es seinlassen. Wobei dies nicht zu gnadenloser Leistungsfähigkeit führt, aber zu einem erhöten Erholungsfaktor beim Klettern. Wer beim Klettern an was Schönes denken muss um nicht zu verkrampfen der sollte lieber für den Tag Bouldern gehen. Wer aber einfach ein tolles gefühl dabei hat ohne groß nachzudenken der Lebt nurnoch für den Sport und kann sich sehr gut von der Arbeit erholen. Aber da seine Spielart des Kletterns zu finden die einem liegt ist nicht immer ganz einfach. Denn dass Gefühl beim Alpinklettern ist zweifelsfrei grandioser als beim Bouldern, welches auch nicht umbedingt der gesündeste Sport sein muss.

 

Mein Bilderbuch Klettern! Januar 6, 2007

Gespeichert unter: Klettern — highclimber @ 10:09

Vorab:
Also Nummern und Zahlen sind zwar Schall und Rauch aber um mich einstufen zu können ein paar Hausnummern: Ich bin enttäuscht wenn 7a bloc/Trav./einfach nur französisch mich motiviert und nicht funktioniert. 10- ist drin wie schon wiederholt bewiesen und wenn ich mich selber überrasche dann geht 7c+ im Flash. Onsight klettere ich am liebsten da es am wenigsten Aufwand erfordert, ewiges Projektieren ist nicht mehr meine übliche Vorgehensweise. Und in letzter Zeit bin ich um neue Horizonte im alpinen Bereich bemüht.
Alpine Warheiten im Schneckgespenst:
SChneckgespenst
Mein bisher schwerster Boulder:Fightclub

Training in Stuttgart:
Training

Zugspitze im milden Winter 2006 (keine Winterbegehung da Anfang Dez., Trotzdem Lehrreich):
Zugspitze

Vorschaubild von meiner Transalp:
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