Kenia Lebensstil
Allso jetzt melde ich mich zurück aus Afrika wo die Träume der Europäer wohnen, und umgekehr wohnen die Träume vieler Afrikaner in Europa, vor allem der von Wohlstand und Reichtum. Angefangen hat es mit Namen wie Livingston oder Mackinder, aufgehört hat es mit komischen Freizeitabenteurer wie mir. Aber das Klettern in Afrika hat auch mit Selbstüberschätzung und Dingen die man Zuhause nicht erleben kann zu tun. So ist gang und gebe in Afrika seinen Ersten und manchmal auch letzten Vier- oder häufiger Fünftausender zu besteigen. Die Dinge die man nicht Erleben kann sind weniger das Bergsteigen dass nur Mittel zum Zweck ist sondern viel mehr, die Lebensart der Afrikaner, ihre Weltanschauung und ihre Einstellung zu den Mizungus (Verrückten, Weißen). Weiße sind Millionäre und oft die einzige Geldquelle der Kenyaner, so werden sie auch behandelt. Immer gibt es den Versuch einem Europäer ein paar Kenia Shilling, anhand viel zu aggressiever Verkaufsstrategie, aus der Tasche zu ziehen. Unwirtlich erscheinen da die Versuche mit einer speziell für Touristen ausgebildeten Polizeitruppe den Kleinkriminellen auf den Leib zu rücken. Kriminalität gegen Touristen erscheint weniger dass Problem.
Klettererfahrungen mit der Angst umgehen
Aber Ende mit diesem Exkurs denn mein Zweifel beginnt mit der Angst. Der Höhenangst beim Klettern der Angst vor dem Versagen und der Angst schlechter zu sein als du schon gewesen bist. Genau dann merkst du dass du die Griffe zukrampfst und weit vor deiner Leistungsgrenze abschmierst. Beim Bouldern passiert dass vielen nicht deshalb mögen sie es. Aber ist Klettern nicht Grenzen austesten, geht es nicht darum sich selbst zu übertreffen? Vor allem geht es darum sich selbst unter kontrolle zu bringen. Dass über ich bestimmen zu lassen und das ängstliche es wegzuschalten, auszublenden. Dass geschiet in dem man es nicht krampfhaft versucht sondern Spass bei der Sache hat. Und nach dem Motto sollte man Klettern oder es seinlassen. Wobei dies nicht zu gnadenloser Leistungsfähigkeit führt, aber zu einem erhöten Erholungsfaktor beim Klettern. Wer beim Klettern an was Schönes denken muss um nicht zu verkrampfen der sollte lieber für den Tag Bouldern gehen. Wer aber einfach ein tolles gefühl dabei hat ohne groß nachzudenken der Lebt nurnoch für den Sport und kann sich sehr gut von der Arbeit erholen. Aber da seine Spielart des Kletterns zu finden die einem liegt ist nicht immer ganz einfach. Denn dass Gefühl beim Alpinklettern ist zweifelsfrei grandioser als beim Bouldern, welches auch nicht umbedingt der gesündeste Sport sein muss.