Mein Kletterblog

Alles über meine kleine Welt

Alb – Träume August 18, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — highclimber @ 5:59

Nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe und meine Finanzen noch nicht all zu überstrapaziert sind gönne ich mir gerade eine kleine Auszeit. Dabei war es mir wichtig mir noch ein letztes mal zu beweisen dass ich noch so gut klettere wie in meiner Blütezeit. Dabei wird natürlich mit neuem Material etwas nachgeholfen. Das was mehr auf den Rippen sitzt habe ich mir vorgenommen durch leichtes Materil wie die neuen ARC´TERYX Gurte zu beheben. Was auch besonders viel spart ist ein leichtes Seil, vor allem an Schweiß beim Zustieg.

So vorbereitet und mit einem sichern Job im Rücken bin ich nun in den Sommer aufgebrochen. Das erste Projekt hat nicht lange auf sich warten lassen und so bin ich leider doch etwas häufiger an den Geschlitzten Felsen zur “Fickmaschiene” aufgebrochen als ich wollte. Diese Tour ist härter als manch Aspirant vermuten mag. Nach dem ich meinen Kopf frei hatte habe ich trotzdem begonnen Erfolge zu sehen. Nicht ohne Verlust: So war mein Mittelfinger der doch nach langem stopfen nur bis zum ersten Glied ins Fingerloch passte nach wenigen Versuchen nichtmehr verwendbar (Ich klettere möglichst Schmerzfrei!) – Zum Glück habe ich ja 5 Finger pro Hand und die ander 3 richtig angeordneten passen sowiso besser in das Loch. Mein Ringfinger verholf mir dann endlich zum gewünschten Erfolg.

Zwischenzeitlich im Averstal hab ich noch einige schöne aber leichte Boulder begangen und begonnen den Mut trotz schlechter Kletterleistung nicht zu verlieren.

Danach im Maltatal und in Osp war ich noch in einigen Touren in den oberen Graden mit viel Genuss unterwegs. Ohne neue Projekte nach Hause zu fahren war eine ganz neue Erfahrung. Dank meiner angenehmen Begleiter eine sehr genussvolle Zeit. Nur sehr wenige Touren musste ich mehrmals versuchen was natürlich einen ungemeinen Auftrieb gibt. Außerdem ist Onseight und Flash sowieso eine sehr schöne Art für eine Begehung.

In diesem Artikel wurde bewusst auf die Nennung von Schwierigkeiten verzichtet, denn als alter Alb – pinist weiß ich “Schwierigkeit bedeutet nichts”.

Für alle die es trotzdem inersessiert ich klettere noch so gut oder schlecht (vor allem für die Fingergelenke) wie in meiner Blütezeit.

 

Wieder hier Mai 13, 2008

Gespeichert unter: Klettern — highclimber @ 8:19

Ich melde mich heute wieder zurück, nach all den positiven Rückmeldungen zu meinen gewagten bis wirren Texten. Wieder hier, soll einfach zurück im WEB und andererseits zurück im Täle (Donautal) heißen.
Spektakulär wars nicht am Wochenende, da man besser nicht alles veröffentlicht, was man als Kletterer so im Täle tut. Ein paar 8er und eine 9- sind sehr schnell gefallen. Schön war das gute Bewegunggefühl, dass man im Donautal hat, wenn es funktioniert. Im Fränkischen oder Andernorts scheint es oft nur der Maximalstrom, der richtig fließen muss. Aber wenn es dann wieder nicht klappt ist es um so frustrierender. Meine Routentipps sind:

Brot und Spiele (Sehr angenehm sportlich, dankbar und luftig) und alle die Touren, für die man am Schreyfels nicht anstehen muss und nicht die erste Seillänge im Bruch verbringt.
Trotz allem scheint man das Alter zu spüren, da ich schon am 2. Tag mehr in der Hängematte als am Fels hing. Oder ich gewöhne mir die Faulheit gerade zu sehr an, dass braucht man aber auchmal.
Bis zum nächsten mal wenn es wieder mehr zum schreiben gibt.

 

Gipfel und Zweifel Juni 14, 2007

Gespeichert unter: Klettern — highclimber @ 1:01

Kenia Lebensstil
Allso jetzt melde ich mich zurück aus Afrika wo die Träume der Europäer wohnen, und umgekehr wohnen die Träume vieler Afrikaner in Europa, vor allem der von Wohlstand und Reichtum. Angefangen hat es mit Namen wie Livingston oder Mackinder, aufgehört hat es mit komischen Freizeitabenteurer wie mir. Aber das Klettern in Afrika hat auch mit Selbstüberschätzung und Dingen die man Zuhause nicht erleben kann zu tun. So ist gang und gebe in Afrika seinen Ersten und manchmal auch letzten Vier- oder häufiger Fünftausender zu besteigen. Die Dinge die man nicht Erleben kann sind weniger das Bergsteigen dass nur Mittel zum Zweck ist sondern viel mehr, die Lebensart der Afrikaner, ihre Weltanschauung und ihre Einstellung zu den Mizungus (Verrückten, Weißen). Weiße sind Millionäre und oft die einzige Geldquelle der Kenyaner, so werden sie auch behandelt. Immer gibt es den Versuch einem Europäer ein paar Kenia Shilling, anhand viel zu aggressiever Verkaufsstrategie, aus der Tasche zu ziehen. Unwirtlich erscheinen da die Versuche mit einer speziell für Touristen ausgebildeten Polizeitruppe den Kleinkriminellen auf den Leib zu rücken. Kriminalität gegen Touristen erscheint weniger dass Problem.

Klettererfahrungen mit der Angst umgehen
Aber Ende mit diesem Exkurs denn mein Zweifel beginnt mit der Angst. Der Höhenangst beim Klettern der Angst vor dem Versagen und der Angst schlechter zu sein als du schon gewesen bist. Genau dann merkst du dass du die Griffe zukrampfst und weit vor deiner Leistungsgrenze abschmierst. Beim Bouldern passiert dass vielen nicht deshalb mögen sie es. Aber ist Klettern nicht Grenzen austesten, geht es nicht darum sich selbst zu übertreffen? Vor allem geht es darum sich selbst unter kontrolle zu bringen. Dass über ich bestimmen zu lassen und das ängstliche es wegzuschalten, auszublenden. Dass geschiet in dem man es nicht krampfhaft versucht sondern Spass bei der Sache hat. Und nach dem Motto sollte man Klettern oder es seinlassen. Wobei dies nicht zu gnadenloser Leistungsfähigkeit führt, aber zu einem erhöten Erholungsfaktor beim Klettern. Wer beim Klettern an was Schönes denken muss um nicht zu verkrampfen der sollte lieber für den Tag Bouldern gehen. Wer aber einfach ein tolles gefühl dabei hat ohne groß nachzudenken der Lebt nurnoch für den Sport und kann sich sehr gut von der Arbeit erholen. Aber da seine Spielart des Kletterns zu finden die einem liegt ist nicht immer ganz einfach. Denn dass Gefühl beim Alpinklettern ist zweifelsfrei grandioser als beim Bouldern, welches auch nicht umbedingt der gesündeste Sport sein muss.

 

Abflug Februar 12, 2007

Gespeichert unter: Mt. Kenya — highclimber @ 9:04

Also Heute ist es so weit. Nach schrecklichen Prüfungen fliege ich heute mit voll ausgereiztem Gepäck nach Kenia. Ich habe noch etwas die Hosen voll aber dass wird sich schon noch legen. Gestern hab ich mich nochmal von meiner derzeitigen top Form beim Klettern verabschiedet. Indem ich alle meine Hallentouren abgehat habe. Dies weil jetzt Hoch-Alpin angesagt ist. Und dabei wird sich meine Plastikstärke wohl etwas verflüchtigen. Noch ein Bild vom Gepäck:
imgp0212.JPG
Ups da hab ich ja noch was vergessen das ist meine Freundin und Seilpartnerin Katrin Ihren Blog gibts auch hier bei den Links.

 

Meine Planung Januar 29, 2007

Gespeichert unter: Mt. Kenya — highclimber @ 4:39

Da es sehr schwer ist die Verhältnisse von hier vorherzusagen kann ich ihnen nur meine 2 favouriesierten Routen Beschreiben.
1. Der Normalweg auf den Nelion evenuell weiter zum Batian
Zwei Kletterstellen bis IV aber eine etwas Längere Tour.
2. Oder den Suedwestgrat des Batian
Kürzer aber eventuell schlechtere Bedingungen. Gleiche Klettershwierigkeit. Keine Biwakschachteln.
Zur Aklimatisierung werden wir ein Paar Tage auf 3000m höhe Übernachten Met. Station danach werden wir den Pt. Lenan Besteigen und die Gipfel umrunden. Nachdem wir über die Bedingungen im klaren sind eventuell wieder absteigen und um dann oder gleich auf den Gipfel zu gehen.

nützlich links
http://www.ewpnet.com/mtkenya.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Mount-Kenya-Massiv

gute Bilder sind auf
http://www.geoimage.ch/202268/202295.html

 

Was man so tut wenn man lernen sollte! Januar 26, 2007

Gespeichert unter: Mt. Kenya — highclimber @ 3:25

Gerade habe ich eine Übungsaufgabe zur Lüftungstechnik gerechnet, Luftmassenstrohm in Abhängigkeit von der Höhe. Dabe bin ich auf die Idee gekommen die Masse die meine Lungen in 5188m Höhe durchströhmt zu berechnen.
Also das sschockierende Ergebniss lag bei 48% weniger als auf Meereshöhe. Danach warf ich ein Blick in mein h,x-Diagramm auf welchem ich schockiert feststellte dass es ganz unten links wegen der Kälte kein Wasser in der Luft gibt. Das die Wanderung auf den Mt. kenia nicht gerade im Komfortbereich liegen würde warmir ja von Anfang an klar. Aber wenn man dazu noch bedenkt dass Sauerstoff schwerer als Sticksoff ist und sich sowieso gerne nach unten absetzt wird der Luftmangel in großer Höhe zur Konsiquenz.

Aber eigentlich wollte ich ja Lernen. Und jetzt gleich schreib ich Technisches Englisch. Bis zum nächsten mal.

 

Mein Bilderbuch Klettern! Januar 6, 2007

Gespeichert unter: Klettern — highclimber @ 10:09

Vorab:
Also Nummern und Zahlen sind zwar Schall und Rauch aber um mich einstufen zu können ein paar Hausnummern: Ich bin enttäuscht wenn 7a bloc/Trav./einfach nur französisch mich motiviert und nicht funktioniert. 10- ist drin wie schon wiederholt bewiesen und wenn ich mich selber überrasche dann geht 7c+ im Flash. Onsight klettere ich am liebsten da es am wenigsten Aufwand erfordert, ewiges Projektieren ist nicht mehr meine übliche Vorgehensweise. Und in letzter Zeit bin ich um neue Horizonte im alpinen Bereich bemüht.
Alpine Warheiten im Schneckgespenst:
SChneckgespenst
Mein bisher schwerster Boulder:Fightclub

Training in Stuttgart:
Training

Zugspitze im milden Winter 2006 (keine Winterbegehung da Anfang Dez., Trotzdem Lehrreich):
Zugspitze

Vorschaubild von meiner Transalp:
abfahrt-heilbronner-h6kuhproblem.JPG

 

Hello world! Januar 6, 2007

Gespeichert unter: Uncategorized — highclimber @ 10:03

Hallo ihr da draußen ich hab mir noch einen “cooleren” blog gesichert :-) .img_3723.JPG
So sehe ich in “action” (weniger direkt) aus.
img_3724.JPG
Das war noch ein Versuch in Grott Supie (oder so). Ich konnte leider am ende meines Urlaubs keine Zwei schwere Züge mehr aneinanderreihen.
Grott S…

 

Noch mehr Bilder Januar 5, 2007

Gespeichert unter: Bouldern — highclimber @ 9:33

Boulderbilder von mir für euch:
Bouldern Macht spass.
Ines hat spass beim Bouldern.Ines Beim Abwerten.
Schöner Boulder starke Frau, Übrigens ist dass schon die grosse Leiste.
KA
Suchbild aus der Slopy Travers. Diese Kostet viel Haut und ist einer der schönsten Boulder im Gebiet.
gt
Psychobursten gehört einfach zum Programm. Die Mädels haben festgestellt da wird der stärkste man zum Putzfimmel.
img_3759.JPG Ja sowas kann man da halten und Frau auch.

 

Bouldern in Chresciano Januar 5, 2007

Gespeichert unter: Bouldern — highclimber @ 9:04

Unlängst irgendwo im Wald. “Mach mal nochmal des gibt ein super Bild!” Viel bannen ihre Klettererfolge in 10100110, oder die, die noch nicht auf dem neusten Stand sind in natürlich qualitativ hochwertigere fotoempfindliche Substanzen. Aber auch diese werden dann oft wieder Opfer der Einsen und Nullen, spätestens wenn sie hier erscheinen sollen. Auch sind dort im Wald Gerüche ganz anderer Substanzen nicht etwa die Ausnahme sondern eher die Regel, man befindet sich ja schließlich in der Schweiz. Trotz allem kommt die frische Bergluft nicht zu kurz, die Überdosis sei mir gerade leider Stadtmensch bald gewiss. Sonst bin ich lieber Naturbursche.
Lange Rede kurzer Sinn habe auch ich mich entschlossen meine allzu ritterlichen Erfolge hier heroisch der Welt zu präsentieren. Auch wenn ich zur Selbstdarstellung neige so postet mir schnell wenn dies
überhand nimmt.
Noch einiges vor den Bildern:
1. Sollte meine Legastenie so ausarten das der Text nichtmehr zu verstehen ist. Beschweren oder für immer Schweigen.
2. Gefällt euch etwas nicht. Einfach weitersufen.
3. Seid ihr auf den Bildern und wollt dies nicht
verzagen Chef sagen.

Ein Paar Bilder vom Bouldern!
Frank von hier sehen die Tritte super aus.
Frank souverän an der Minileiste.
Was für ein Boulder.
Sieht noch harmlos aus.
Das ist so knifflig?!
Ein bischen knifflig ist´s dann doch noch geworden.
Da schau ich blöd? Dann schau das Nächste an.
Ja die Zunge ist noch dran!
Tarzan in Gironico
Tarzan! Sieht schön aus tut aber weh.